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Bei Veranstaltungen mit dem KulturTicket-Logo haben zumindest die ersten 25 Inhaber des aktuellen Semestertickets freien Zutritt. Alles drüber weg je nach Lage und Umstand. Asta Pronto!

Termin Informationen:

  • Freiräume für Lebensträume

    Selbstverwaltung eröffnet aneignungsfähige Räume

    Das Konzept der Selbstverwaltung in der Jugendhilfe geht auf die Jugendzentrumsbewegung zurück. Diese formierte sich in den späten 1970er und frühen 1980er Jahren, im Zuge der sog. „neuen sozialen Bewegungen“, zunächst in der Schweiz und später auch in der BRD und West-Berlin. Erklärtes Hauptziel war die Schaffung von Räumen zur Freizeitgestaltung, welche von Konsumzwang und pädagogischer Kontrolle frei sein sollten. Bis dahin hatte es Einrichtungen der offenen Jugendarbeit nur in staatlicher oder kirchlicher Trägerschaft gegeben. Ein wesentlicher Kritikpunkt der Bewegung bestand darin, dass das angestellte pädagogische Personal bürgerliche Vorstellungen in den Einrichtungen reproduziere. Der Gedanke einer selbstverwalteten Freizeitstätte wandte sich sowohl gegen die kommerzorientierte Freizeitindustrie als auch gegen den erzieherisch-gestalterischen Anspruch öffentlicher Angebote. Die Rückgewinnung von Freizeitgestaltungsmöglichkeiten als ein Beitrag zur Veränderung der Gesellschaft war in diesem Sinne ein Hauptanliegen der Jugendzentrumsbewegung. (vgl. Siegfried 2008, S.233 – 236)

    Das selbstverwaltete Jugendzentrum als basisdemokratisches Gegenmodell soll eine sinnvolle Freizeitgestaltung ermöglichen. Es bietet Möglichkeiten zum Ausleben eigener, generationsspezifischer kultureller Neigungen und stellt darüber hinaus eine Möglichkeit dar, verlassene, z.T. brach liegende Räume einer sinnvollen Nutzung zuzuführen. Aus den vielfältig gegebenen Möglichkeiten zu selbstständigem agieren und partizipieren an den Entscheidungsprozessen erschließt sich zudem ein demokratischer Bildungsgedanke. (bla)

    Dem Gedanken der Selbstverwaltung liegt auch das Subsidiaritätsprinzip zugrunde, demzufolge die Erfüllung von Aufgaben, die von einer höheren Instanz nicht wahrgenommen werden (können) in Eigenverantwortung durch die unteren Glieder gewährleistet wird.

* Kulturtikket-Veranstaltungen im Nov´18:

do 01. | 20Uhr | Rostocker Botschaft: Dias & Dynen
so 04. | 20Uhr | Sonntag im Sitzen: Jan Roth (Trio)
mi 07. | 20Uhr | Die Reise - Session
do 08. | 20Uhr | Konzertgebot: Grüßaugust
fr 30. | 22Uhr | All Niter w/ The Woodfellas

das Kulturticket des Asta ist auch im Jaz an den Start 
(an aufgefuehrten Terminen kommen mind. die ersten 25 Semestertikketinhaber querfinanziert/ frei rein)